Ringspinnmaschine - Patent John Thorp von 1828
Überblick - Faktencheck

Die Ringspinnmaschine hat die Aufgabe das Vorgarn zu verfeinern, die wenigen Fasern die aus dem Streckwerk austreten zu verfestigen und das fertige Garn aufzuwickeln.
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Im Streckwerk wird das Vorgarn um das vierzigfache verfeinert.
Das bedeutet dass aus 1cm Vorgarn 40 cm Garn entstehen. Erreicht wird dies durch die unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten der Ein- und Auslaufwalzen wie hier gezeigt wird.
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Die Verfestigung erfolgt durch das Verdrehen mittels dem Ringläufer.
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Das Aufwickeln erfolgt gleichzeitig durch die schnelldrehende Spindel zusammen mit dem etwas langsamer drehenden Ringläufer.
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Heute werden auf der ganzen Welt etwa 80% aller Spinnfasergarne nach dem Prinzip der Ringspinnmaschine verarbeitet.
